Kompetenz- und Wirkungsbereich
Soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen,
Innovative Gemeindearbeit & kirchliche Erprobungsräume, Erprobung nachhaltiger Finanzierungsstrategien
Seit wann besteht das Vorhaben?
Der Altenburger Hofsalon wurde 2019 als Erprobungsraum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und als ein Quartiersanker im STADTMENSCH-Projekt ins Leben gerufen. Seither befindet er sich in dynamischer Entwicklung.
Welche Intention verfolgt das Vorhaben? Was ist die kulturellen Ausrichtung?
Der Altenburger Hofsalon ist ein Schaufenster in beide Richtungen – er macht das Gemeindeleben für die Stadtgesellschaft sichtbar und ermöglicht es der Gemeinde, aktiv in den urbanen Raum hineinzuwirken. Wir bringen Menschen unabhängig von sozialer Herkunft oder religiöser Bindung zusammen und schaffen Begegnungsräume, in denen Glaube, Kultur und Gemeinschaft auf moderne Weise erlebt werden können. Gleichzeitig erproben wir nachhaltige Modelle zur Finan zierung von Gemeinwohlprojekten und zur langfristigen Ressourcensicherung. Der Hofsalon steht für eine offene, interaktive und partizipative Kulturarbeit, die klassische kirchliche Angebote mit neuen gesellschaftlichen Impulsen verbindet. Unser Fokus liegt auf:
>> Interkulturellen Formaten und Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte, Filmabende, Erzählcafés, Musikprojekte)
>> Bildungsangeboten (Workshops, interaktive Glaubensformate, generationsübergreifende Projekte)
>> Sozialen Begegnungsräumen (regelmäßige offene Treffpunkte, Seelsorge in Alltagssituationen)
Wer steckt hinter dem Vorhaben und welche Ressourcen stecken drin?
Der Altenburger Hofsalon ist eine Initiative der Evangelischen Kirchgemeinde Altenburg in enger Vernetzung mit Institutionen im Quartier und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Ressourcen: Ehrenamtliches Engagement, Gemeinderäume, Förderungen und Spenden, Kooperationsnetzwerke
Welche Vision verfolgt das Vorhaben?
Der Altenburger Hofsalon etabliert sich langfristig als Modellprojekt für innovative Gemeindearbeit. Kirche soll als aktiver, gestaltender Akteur in der Stadtgesellschaft neue Zielgruppen erreichen und nachhaltige Strukturen für soziale und kulturelle Teilhabe schaffen. Menschen sollen unabhängig von Konfession oder Herkunft in einen offenen Dialog treten. Wir stärken generationenübergreifende Netzwerke und entwickeln den Hofsalon als nachhaltig finanzierten, lebendigen Begegnungsraum.
